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Die Apollo-Missionen: Waren Menschen auf dem Mond oder war alles nur ein Schwindel?

Überarbeitet am 20.05.2007

Seit einigen Jahrzehnten wächst die Zahl derer, die glauben, die Mondlandungen hätten gar nicht tatsächlich stattgefunden, sondern seien ein großangelegter Schwindel gewesen, eine "Hollywood-Produktion". In zahlreichen Publikationen, vor Allem im Internet, aber auch auf dem Buchmarkt, sowie in TV-Sendungen präsentieren "Mondlandungskritiker" ihre "eindeutigen Beweise". Diese sollen im Folgenden auf ihre Stichhaltigkeit überprüft werden.

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Behauptung: Die starke radioaktive Strahlung im Van-Allen-Gürtel hätte jeden Astronauten innerhalb kurzer Zeit getötet /1,4,/.

Diese Hypothese stützt sich vor Allem auf die z.T. hohe Strahlungsdichte im Van-Allen-Gürtel. Doch die z.T. genannten beeindruckend hohen Strahlungswerte sind in Wirklichkeit Maximalwerte, die nur an bestimmten Orten und auch dort nur kurzzeitig in Folge sehr starker Sonneneruptionen ("Flares") /3,6,7,10,11/ auftreten. Wie hoch die beim Durchfliegen des Van-Allen-Gürtels zu erwartende Strahlenbelastung tatsächlich ist, geht aus einem geplanten Experiment hervor, bei dem 2 Satelliten immer wieder den Van-Allen-Gürtel durchfliegen sollen, um die Strahlungsfestigkeit elektronischer Schaltungen zu testen. Die Strahlenbelastung für diese Satelliten wird als das 10fache der in den üblichen Erdorbits herrschenden veranschlagt /9/. Das ist nicht vernachlässigbar, aber auch nicht dramatisch. Außerdem führte, da die Gefährlichkeit der Van-Allen-Gürtel im Gegensatz zu anderslautenden Meinungen /4/ damals bereits bekannt war /6/, die Flugbahn der Apollo-Raumschiffe weitgehend um die strahlungsstärksten Regionen in den Strahlungsgürteln herum /6/. Zudem konnte das Raumschiff während des antriebslosen Fluges bei Bedarf so ausgerichtet werden, dass der gesamte hintere Geräteteil gegen die Hauptstrahlungsrichtung gerichtet war, so dass durch Treibstoff, Hitzeschild, Einbauten etc. eine erheblich bessere Abschirmung erreicht wurde als durch die Wand der Raumkapsel allein /6/.

Auch die Strahlung des Mondes selbst bietet Anlass zu allerlei Mutmaßungen /1,16/:

Wieso kann Mondgestein ohne (Strahlen-)Schutzanzug gehandhabt werden?

Weil es so stark radioaktiv nun auch wieder nicht ist. Auch unsere Erde strahlt radioaktiv, und zwar je nach Standort verschieden stark. Selbst Geologen, die mit uranhaltigem Gestein zu tun haben, hüllen sich deswegen nicht gleich in einen Schutzanzug.

Angeführt werden auch Fotos, auf denen ein Astronaut sein Helmvisier hochgeklappt hat, das ihn angeblich vor radioaktiver Strahlung schützen soll /1,16/.

Tatsächlich handelt es sich beim Helmvisier, wie bei einem Mützenschirm, einfach nur um eine Sonnenblende, die man benutzen kann oder auch nicht, je nachdem wie lästig das Sonnenlicht gerade ist. Die UV-Strahlung wird bereits durch das aus Polymerwerkstoffen bestehende Helm"glas" weitestgehend absorbiert. Und gegen Gammastrahlung (gegen Alpha- und Betastrahlung schützt bereits der normale Raumhelm weitestgehend) würde auch ein Metallvisier nicht ernsthaft schützen.





Foto- und Filmmaterial

Diesem Thema widmen sich "Mondlandungskritiker" mit ganz besonderer Inbrunst /1,4,15/. Beliebt sind Hinweise auf unterschiedliche Schattenrichtungen, "ungleichmäßig beleuchtetes" Gelände, Lichtspiegelungen in Helmvisieren und andere ganz normale Erscheinungen aus dem Fotografenalltag. Verdächtig ist allenfalls der missionarische Eifer, mit dem Schattenrichtungen, Unter- wie Überbelichtete Fotos, Überstrahlungen, Lichtreflexe und sonstige Banalitäten zu angeblichen Beweisen zurechtgedeutelt werden.

Im Folgenden ein paar anschauliche Beispiele aus der Welt der Perspektive. Die angegebenen Brennweiten beziehen sich auf das sehr verbreitete Kleinbildformat.


Hier ist die Welt auch für Mondlandungskritiker noch in Ordnung: Mit dem 200er Tele eine ebene Fläche diagonal zur Schattenrichtung fotografiert. Die Schatten verlaufen auch auf der perspektivischen Abbildung annähernd parallel.


Schon nicht ganz so parallel: Mit 21er Weitwinkel, 45° zur Schattenrichtung.


Aber hier: Die Sonne im Rücken, das hat seine Tücken: Und das schon ganz zwanglos mit dem 50er-Normalobjektiv: Schatten "in alle Richtungen", ganz so wie es die Optik lehrt.


Das ist auf der Erde nicht anders. (Oder ... Sollte hier etwa mit künstlichen Lichtquellen gearbeitet worden sein ???)


Schatten "in alle Richtungen": Wer aus solchen (ganz normalen) Phänomenen den Schluss zieht, es waren niemals Menschen auf dem Mond, muss konsequenterweise auch bezweifeln, dass wir je die Wiese am Langer Teich betreten haben und das betreffende Foto als eine Fälschung (Studioaufnahme) bezeichnen.


Und erst im unebenen Gelände: Nicht nur unterschiedliche Richtung, auch noch unterschiedliche Länge.


Mal angenommen, es würde wirklich mit mehreren Lichtquellen ausgeleuchtet: Solche Schatten wären des Ergebnis.


Warum sehen manche Fotos (nicht nur vom Mond!) so aus, als käme nach dem nahen Vordergrund unmittelbar der ferne Hintergrund, ganz ohne was dazwischen?


Wie groß erscheint die Erde auf Fotos, die vom Mond aus gemacht wurden? Alles eine Frage der Brennweite.
Übrigens: Der Blickwinkel zwischen Erde und Horizont betrug bei keiner Apollo-Mission weniger als 50°. Das bedeutet, dass Fotos, die von der Mondoberfläche aus aufgenommen wurden und sowohl die Erde als auch die Mondoberfläche zeigen, nur mit einem Weitwinkelobjektiv aufgenommen worden sein können. Auf ihnen muss die Erde also sehr klein erscheinen. (Dies gilt nicht für Fotos, die aus dem Orbit heraus aufgenommen wurden.)


Hier noch ein kleiner Tipp an die Adresse derjenigen (Mondlandungskritiker), die da fragen: "Wie kann es sein, dass aus einem quadratischen (Hasselblad-) Negativ ein rechteckiges Bild entsteht?" /1,15/


Auf Fotos ähnlich diesem glauben Mondlandungskritiker eine "ungleichmäßige Beleuchtung" zu erkennen /1/. (Filmscheinwerfer! Aha!) In Wirklichkeit resultiert die Helligkeitsverteilung einfach nur aus den Reflexionsgesetzen.
(Mondlandungskritiker argwöhnen bei Lichtreflexen, wie oben im Bild sichtbar, auch gern mal, dass es sich um versehentlich mit aufgenommene (Film-)Scheinwerfer handeln könnte /1/ und ganz Phantasiebegabte erkennen darin sogar Ufos.)

Weiteres zum Thema Beleuchtung und Ausleuchtung siehe /20/.





Behauptung: Die Geräusche des Raketenmotors hätten während der Landung die Kommunikation mit den Astronauten zumindest erheblich erschweren müssen /1/.

Da der Raketenmotor der Landefähre etwa um den Faktor 1000 (!) schwächer war als der einer von der Erde startenden Saturn-V-Rakete und zudem während der Landung nur noch mit höchstens einem Drittel seiner maximalen Leistung gelaufen sein wird (sonst wäre das Landemodul durchgestartet), wird der Lärm entsprechend schwächer gewesen sein. Auch in einem großen Hubschrauber kann man sich problemlos mit Hilfe von Helmmikrophonen verständigen. Zudem kann durch entsprechende Filter ein Teil der Hintergrundgeräusche eliminiert werden. Eine Kommunikation in normaler Lautstärke bei einer Mondlandung ist also ohne Weiteres vorstellbar.





Staub

Das merkwürdige Verhalten des Mondstaubs wird in vielerlei Weise als Hinweis für eine Fälschung missdeutet /1,15,16/. Das ist schon per se grober Unfug, denn das genaue Gegenteil ist der Fall: Ausgesprochen verdächtig wäre es, wenn sich der Staub auf dem Mond so verhalten würde, wie wir es auf der Erde gewohnt sind.

Die Behauptung /1/, "Staub gibt es im Vakuum jedoch nicht, weil er zu einer harten Masse zusammenbackt", entbehrt jeglicher Grundlage.

Auch das Ausbleiben einer Staubwolke bei der Landung ist leicht zu erklären: Im Vakuum bewegen sich selbst allerfeinste Staub- und Rauchpartikel nicht anders als Steine /20/. Das bedeutet, ein Staubkorn fällt entweder wie ein Stein zu Boden oder wird wie ein Stein fortgeschleudert. Bei der Landung war auch tatsächlich zu beobachten, wie Staub strahlenförmig vom Triebwerk weggeblasen wurde /13/.

Im Gegensatz zu irdischem Sand, der andauernd der Witterung ausgesetzt ist und dessen Körner durch Reibung der Sandkörner aneinander rundgeschliffen sind, wird Mondstaub praktisch nicht bewegt und ist deshalb schroff und scharfkantig. Deshalb backt er, wenn man drauftritt, ähnlich wie Schnee und viele andere ganz gewöhnliche Schüttgüter relativ fest zusammen, wodurch die scharf gezeichneten Fußspuren entstehen konnten /20/. Die folgenden Fotos zeigen Abdrücke in feinem Mehl sowie in gemahlenem Kaffee. Auch viele anorganische trockene Pulver aus dem täglichen Leben zeigen ein ähnliches Verhalten, z. B. Zement, Gips, Kalk ... Jeder kann es selbst ausprobieren, allerdings muss dabei wegen der auf der Erde vorhandenen Atmosphäre langsam gearbeitet werden, sonst reißt der beim Hochnehmen des "Stempels" entstehende Sog den Abdruck wieder auseinander. Auf dem Mond kann ein solcher Sog nicht entstehen, so dass es gleichgültig ist, wie schnell der Stiefel des Astronauten wieder hochgenommen wird.




Ein Versuch mit Mehl ist in jeder Küche schnell ausgeführt. Wichtig dabei: langsam arbeiten!




Mit Kaffee lässt sich einfach demonstrieren, dass auch in gröberen Schüttgütern ausgesprochen scharfe Abdrücke möglich sind.





Behauptung: Unter den gelandeten Mondfähren hätte ein Landekrater sein müssen /1/.

Argumentiert wird etwa so: Wenn eine auf der Erde startende Rakete ein Loch in den Boden brennt, dann müsste das bei einer landenden Mondfähre genauso sein. Hier muss jedoch einmal mehr daran erinnert werden, dass sich die Leistung beider verglichener Raketenmotoren um etwa den Faktor 1000 unterscheidet. Im Übrigen spricht das Fehlen von Landekratern in Wirklichkeit gegen die Theorie, dass die Mondlandung eine "Hollywood-Produktion" war. Da damals noch allgemein angenommen wurde, dass ein Landekrater entstehen würde /1/, ist es nur schwer vorstellbar, dass ein Filmemacher ein solches (äußerst leicht herzustellendes) "Requisit" regelmäßig einfach vergessen hätte.





Behauptung: Die Raumanzüge hätten im Vakuum wegen des Innendruckes aufgebläht sein müssen /1/.

Das war der eigentliche Druckanzug mit Sicherheit auch. Was die Mondlandekritiker außer Acht lassen: Der Wärmeaustausch mit der Umgebung findet auf dem atmosphärelosen Mond, abgesehen von der Wärmeleitung durch die Stiefelsohlen, ausschließlich durch Strahlung statt. Um den Strahlungsaustausch (übermäßige Erwärmung durch Sonnenstrahlen bzw. Abstrahlung von Wärme im Schatten) zu minimieren, ist es zweckmäßig, eine oder mehrere Schichten von mit Aluminium "verspiegeltem" Material locker um den eigentlichen Druckanzug anzuordnen, diesen also quasi in einen locker sitzenden "Overall" einzubauen, zwischen dem und dem Druckanzug dann ein Vakuum herrscht. Es würde mich sehr wundern, wenn dies nicht der wirkliche Grund für die locker sitzenden Raumanzüge wäre.





Behauptung: Die Fahrleistungen des Mondrovers hätten auf dem Mond nicht erbracht werden können /1/.

In der Tat: Da die Masse eines Fahrzeugs, unabhängig von der Gravitation, immer gleich ist, ist auch die Zentrifugalkraft bei einer Kurvenfahrt mit einem gegebenen Kurvenradius immer gleich. Die Kraft, die das Fahrzeug am Umkippen hindert, beträgt dagegen auf dem Mond nur 1/6 der Kraft, die auf der Erde auf das Fahrzeug wirken würde. Da die Zentrifugalkraft dem Quadrat der Geschwindigkeit proportional ist, kann eine Kurve auf dem Mond mit einer Geschwindigkeit von ca. 40% der Geschwindigkeit gefahren werden, die man auf der Erde mit dem gleichen Fahrzeug in der gleichen Kurve schaffen könnte.

Für den Mondrover wurden folgende Maximale Kurvengeschwindigkeiten errechnet (wobei die Abmessungen des Fahrzeugs bekannt sind /1/ und die Höhe des Schwerpunkts des besetzten Fahrzeugs abgeschätzt wurde):
Kurvenradius   Maximale Geschwindigkeit in km/h
in m           Auf dem Mond    Auf der Erde
===============================================
  5            ca. 11          ca. 28
 10            ca. 16          ca. 39
 15            ca. 19          ca. 48
 20            ca. 22          ca. 55
 30            ca. 27          ca. 67
===============================================
Für eine Vollbremsung aus 30 km/h wurde entsprechend eine minimale Bremszeit von ca. 3 s und ein minimaler Bremsweg von ca. 12 m auf dem Mond berechnet, wenn sich der Rover nicht überschlagen soll.

Wer sich jetzt zur Prüfung ein altes Mondvideo "reinzieht", sollte noch Folgendes bedenken, bevor er laut "Betrug!" schreit: Aufgrund der perspektivischen Verzerrung kann eine gefahrene Kurve viel enger aussehen als sie in Wirklichkeit ist.





Behauptung: Die Mondfotos sind gefälscht /1,4/.

In der Tat sehen einige der Aufnahmen bei genauerem Hinsehen durchaus nach Montagen aus. Aber was beweist das schon? Allenfalls, dass die vom Mond mitgebrachten Bilder, wenn sie denn vom Mond stammen, den Ansprüchen der PR-Abteilungen nicht immer genügten und man hin und wieder ein bisschen nachgeholfen hat. Angeblich soll die NASA inzwischen zugegeben haben, einige Bilder vom Mond gefälscht zu haben. Doch wie gesagt: Was wäre damit schon bewiesen?





Behauptung: Die technischen Voraussetzungen für eine Mondlandung waren damals noch gar nicht gegeben /1,4/.

Diese Behauptung wird jedoch ausschließlich für bemannte Mondmissionen erhoben, gegen die Machbarkeit der unbemannten Missionen werden in der Regel keinerlei Bedenken geäußert, obwohl abgesehen von dem Problem, 3 Menschen am Leben zu erhalten, die technischen Anforderungen die gleichen sind. Wenn angeblich ein raketengetriebenes Landemodul keine stabilen Flugeigenschaften haben kann, man prinzipiell nicht genügend (chemischen) Treibstoff für Landung und Rückstart mitführen kann, dann müsste dies für bemannte und unbemannte Missionen gleichermaßen gelten.





Frage: Wie konnte die Landefähre funktionieren, wenn "es bei vorhergehenden Tests tausende Fehlfunktionen aufwies und kaum steuerbar war? Und ... kein einziges Mal in der Praxis getestet wurde?" /1,4/

Tatsächlich kann das LEM selbst auf der Erde nicht getestet worden sein, da es für den Einsatz unter Mondschwerkraft konstruiert wurde und seine Schubkraft (max. 4750 kp /1/) nicht ausgereicht hätte, es auf der Erde vom Boden abzuheben. Dass es kaum steuerbar gewesen sein soll, wird jedoch nicht belegt und erscheint unglaubwürdig angesichts der Tatsache, dass bereits vor den Apollo-Missionen unbemannte Sonden erfolgreich auf dem Mond gelandet worden waren. Warum sollten die Konstrukteure ein kaum steuerbares Landemodul bauen, wenn die Technologien für ein einigermaßen gut steuerbares Gerät vorhanden waren?

Bei der Erprobung von prinzipiell dem LEM entsprechenden, jedoch "erdtauglichen" Fluggeräten kam es zwar nicht selten zu Abstürzen /13/, doch ist dies nichts weiter als eine ganz normale Begleiterscheinung bei der Entwicklung neuartiger Fluggeräte.





Laserreflektoren

Kaum ein Gegenstand auf dem Mond, der bei Mondlandungskritikern nicht tiefstes Misstrauen hervorruft. So werden auch die "schlampig aufgestellten" und "nicht auf die Erde ausgerichteten" Laserreflektoren gern als Beweise zitiert /1/. Nicht auf die Erde ausgerichtet? Nein, denn sie zeigen ja nicht senkrecht nach oben, behaupten die Mondlandungskritiker /1/. In Wirklichkeit wäre eine Ausrichtung in die Senkrechte nicht gerade sinnvoll gewesen, denn bei keiner einzigen Apollo-Mission befand sich die Erde senkrecht über dem Landeplatz. Hier die ungefähren Winkel zwischen Richtung Erde und der Horizontalen:
Apollo 11: 62°
Apollo 12: 72°
Apollo 14: 77°
Apollo 15: 66°
Apollo 16: 66°
Apollo 17: 51°
Die Ausrichtung der Reflektoren auf den "Beweisfotos" /1/ stimmt recht gut mit den entsprechenden "Erdständen" überein. Im Übrigen sind Laserreflektoren so konstruiert, dass eine vollkommen exakte Ausrichtung gar nicht erforderlich ist.






Wie hoch kann ein Mensch auf dem Mond springen?

Siehe dazu:
http://www.wissenschaft-technik-ethik.de/moonjump.html /12/
und allgemein zum Thema Schwerkraft:
http://www.wissenschaft-technik-ethik.de/gravitation_berechnung.html





Peinlich, peinlich!

Die von den Mondlandungskritikern vorgebrachten Behauptungen zeugen nicht gerade von einem überragenden Verständnis physikalischer Zusammenhänge. So "berechnet" ein ganz Mutiger den "Neutralen Punkt" zwischen Erde und Mond, an dem sich die Schwerkraft beider Himmelskörper gegenseitig genau ausgleicht, neu /14/, jedoch offensichtlich ohne wirklich zu wissen, was er tut. Am Ende "berechnet" er die Schwerkraft auf dem Mond (wie, ist sein Geheimnis) zu 64% der Erdschwerkraft. Andere Autoren glauben, der Raketenantrieb müsste auf dem Mond Rauch- und Staubwolken erzeugen /1/, oder Staub müsse sich auf dem Mond langsamer absetzen als auf der Erde /1/. Auch weiß nicht jeder oder kann es sich vorstellen, dass ein so leichter Gegenstand wie eine Flagge im Vakuum ziemlich lange nachwackeln ("flattern") kann, nachdem man sie aufgestellt hat /1,4/. Man kann sich, etwas guten Willen vorausgesetzt, allerdings informieren.

Peinlich auch die Animation in /14/ mit der "flatternden" Fahne. In der Tat, sie bewegt sich! (während ständig ein Astronaut daran herumwackelt. Wer hätte das gedacht!)

Ein von Mondlandungskritikern viel und gern zitierter Autor /1/ mutmaßt, das von der NASA präsentierte Mondgestein könnte von den unbemannten Sonden, die vom Mond zurückgekehrt sind, stammen. Hätte er seinen eigenen Anhang aufmerksam studiert, hätte er vielleicht gemerkt, dass die erste der 3 erfolgreichen unbemannten "Rückkehr-Missionen" (Luna 16) erst 14 Monate nach Apollo 11 und 10 Monate nach Apollo 12 die ersten Mondproben geliefert hat. Im Übrigen waren alle 3 unbemannten "Rückkehr-Missionen" von den Russen durchgeführt worden /1,8/.

Und wieder in /1/ wird, nachdem lang und breit über nichtparallele Schatten (ein ganz normales und zu erwartendes Phänomen!) herumdiskutiert wird, am Ende die Frage gestellt, ob es denn sein könnte, dass Weitwinkelobjektive verwendet wurden? Ein brauchbarer erster Schritt zur Erkenntnis, nur leider wurde er nicht weiter verfolgt. Könnte es vielleicht sein, dass der Autor von Perspektive keinen blassen Schimmer hatte (oder nicht haben wollte)???

Nicht zu vergessen die von Apollo-Astronauten geschilderten malerischen "Erdaufgänge", die von der Mondoberfläche aus nicht beobachtbar sind, weil der Mond der Erde immer die gleiche Seite zukehrt. Verdächtig sind diese Erdauf- und untergänge aber allenfalls Mondlandungskritikern /1,15/. Andere Leute denken ein paar Sekunden nach und kommen zu dem Schluss, dass die Erdaufgänge natürlich vom Mondorbit aus beobachtet worden sind. Dort sieht man sie ungefähr alle 2 Stunden und jeder der Astronauten hatte ausreichend Gelegenheit dazu.





Quellen:
(Hinweis: Nicht alle hier genannten Quellen können guten Gewissens als seriös bezeichnet werden.)

/1/ Gernot L. Geise: Die dunkle Seite von Apollo, Michaels Verlag, Peiting, 2002

/2/ Prisma: Zweifel an der Mondlandung, TV-Sendung, NDR3, 18.02.2003

/3/ http://www.aero.org/publications/crosslink/summer2003/02.html

/4/ http://www.fast-geheim.de/html/apollo.html

/5/ http://www.esa.int/esaCP/ESAG98Z84UC_Germany_1.html

/6/ http://www.lunaranomalies.com/rad.htm

/7/ http://www.petermasek.info/m4allen.html

/8/ http://www.unb.ca/passc/missions/moonmissions.html

/9/ http://www.heise.de/tp/deutsch/special/raum/4262/1.html

/10/ http://www.medicine-worldwide.de/enzyklopaedie/strahlenmedizin/ strahlenbelastung_raumfahrt.html?page=2

/11/ http://www.mondlandung.pcdl.de/strahlenbelastung/vanallen.htm

/12/ http://www.wissenschaft-technik-ethik.de/moonjump.html

/13/ Die Apollo-Missionen, TV-Sendung, ZDF, 4.5.1999

/14/ http://www.joconrad.de/mondlandung.html

/15/ http://www.klaus-krusche.de/apollo.htm

/16/ http://www.artemodus.de/cars/MOND.HTM

/17/ http://www.allmystery.de/weltraum/nasa/mondlandung.shtml

/18/ http://www.astrocentral.co.uk/moonhoax.html

/19/ http://www.badastronomy.com/bad/tv/iangoddard/moon01.htm

/20/ http://www.redzero.demon.co.uk/moonhoax/


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